Mallet-Lok Gt x 4/4

Die Revolutionärin aus Bayern!

Mallet-Lok Gt

Mit dem Bau der Mallet-Lok Gt x 4/4 der Königlich Bayerischen Staatseisenbahnen gelang 1912 den Konstrukteuren J. A. von Maffei, Anton Hammel eine revolutionäre Weiterentwicklung der Lokomotive!

Ihre Besonderheit bestand darin dass das fordere Fahrwerk der Verbundlokomotive mit eine 15 cm langen Kupplungszapfen ausgestattet wurde. Das hintere Fahrwerk war dagegen starr im Lokrahmen befestigt und mit einem kleinem Niederdruckzylindern bestückt. Die Mallet-Bauweise ermöglichte eine gute Traktion (Zugantrieb)  und Kurvengängigkeit der engen Bergstreckenkehren
Somit konnte diese etwas was andere Loks bisher nicht konnten.  Die  Gt x 4/4  konnte  Steilrampen in deutlich kürzerer Zeit bewältigen und dadurch wurde  es nun möglich  profitabel zu arbeiten. Eingesetzt wurde die „Gt x 4/4“  auf der Spessartrampe,der Frankenwaldbahn, der Schiefe Ebene und die Bahnstrecke Eger–Asc(heute Cheb–As)
Die Lokomotiven erregten seinerzeit viel Aufsehen und waren auf den damaligen          Eisenbahnschauen häufig zu sehen. Um ihre Feinheiten besser erkennen zu könne strich man sie ockergelb an.

Steckbrief: Mallet-Lok-Modell „Gt x 4/4“
1. Verwendete Einzelteile: Es wurden 6000 Einzelteile verwendet deren Material aus Stahl und Messing besteht. Der Großteil der Einzelteile sind handgemacht, lediglich 10 % der Einzelteile wurden gegossen.
2. Größe : 88 cm
3. Fertigungsstunden : 3500 Stunden
4. Baujahr der Modellock: 1997
5. Baugröße und Spurweite: Spurweite: 64 mm , Baugröße: 1:22,5
6. Wie hoch ist die Leistung der Original-Lok: 1600 PS
7. Besonderheiten: Die Lok wurde nicht mit einer Serienlackierung sondern mit einer Zierlackierung versehen