Nicht nur die Männerherzen dürfen höher schlagen

Nicht nur die Männerherzen dürfen höher schlagen

Schramberg. Mit ständigen Verbesserungen und Ergänzungen richten sich die vier Standorte der Ausstellungen der Auto- und Uhrenwelt Schramberg auf die Bedürfnisse der Besucher aus.

Die in verschiedenen Alltagsszenen dargestellte Entwicklung der Automobilität löse bei den Gästen beim Erkennen "Das haben wir doch auch mal gehabt" regelmäßig Emotionen aus. Daran knüpften auch die Sonderausstellungen an, kündigte Helmut Banholzer die nächste für den Herbst aus Anlass "60 Jahre Messerschmitt" mit dem legendären Kabinenroller "Schneewittchensarg" an. Außerdem plane man eine Spielzeugausstellung, weil man "sehr viel Blechspielzeug aus den Nachkriegsjahren" erhalten habe. Um nicht "zu bubenlastig" zu werden, könnten auch Puppen aus der Zeit gezeigt werden. Knapp 100 Mitglieder tragen den Förderverein der Erfinderzeiten, die als Ehrenamtliche mit über 1000 Arbeitsstunden die vier Mitarbeiter mit 2,5 Stellen unterstützten. In Quartalsgesprächen werden mit den Beteiligten die Themen und Planungen für die Ausstellungen abgesprochen.

Auch für die weitere Ausstattung im Eisenbahnmuseum werde sehr viel ehrenamtliche Arbeit geleistet, verdeutlichte Michael Herberger bei einem Rundgang der Mitglieder durch die Welt der Eisenbahnen in der H.A.U. 22. Hier könnten die Besucher ihm und seinen Helfern beim Ausbau der Landschaften über die Schulter schauen. Momentan baue man an einer großen Modellbahn mit dem Bahnhofsgelände einer Stadt. Neben diesen Modellen seien die Vitrinen mit naturgetreuen, handgefertigten Modellzügen der Spur 2 aus den Eisenbahnepochen verschiedener Länder gefüllt. In Heimarbeit stellten einige versierte Helfer weitere Züge aus Tausenden von handgefertigten Stahlteilen her oder bauten an Gebäuden und Bahnanlagen. So könnten immer wieder neue Besonderheiten die umfangreiche Sammlung ergänzen und den Besuchern gezeigt werden.

Quelle: Schwabo vom 27.05.2013,

von Christoph Ziechaus